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Fragst du dich was du neben einem guten Anschreiben und Lebenslauf noch tun kannst um deine Chancen auf Online Marketing Karriere zu verbessern?

Dann habe ich ihn diesem Teil 4 Tipps für dich mit denen du dich von anderen Kanditaten abheben kannst.

Tipp 1: Personal Branding

 

Beim Personal Branding baust du eine Marke um die eigene Person auf und etablierst dich sich als Autorität auf deinem Gebiet.

Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg. Daher fangen wir mit ein paar einfachen Schritten an. Stelle dir die folgenden Fragen:

  • Was kannst du besonders gut?
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Wie kannst du der Zielgruppe Mehrwert bieten?
  • Was ist deine Geschichte (Who,What,Why)?
  • Mit welchen Medien möchtest du deine Geschichte erzählen?

 

Nun sehen wir uns mal anhand eines fiktiven Beispiels an wie man diese Fragen zielführend beantworten kann:

Klaus ist 27 und arbeitet als Fitnesstrainer. Er möchte sich neben seiner Tätigkeit in einem Fitnessstudio noch etwas dazu verdienen. Daher entschließt er sich eine Personal Brand aufzubauen.

Um die Grundlage seiner Brand zu legen stellt er sich die folgenden Fragen:

Was kannst du besonders gut?

 Ich bin immer auf dem neuesten Stand über die Themen Fitness, Gesundheit und Ernährung. Daher weiß ich genau welche Art von Inhalten bei Fitness interessierten Menschen ankommen und konnte mir einen erfolgeichen Instagram Account aufbauen.

Wer ist deine Zielgruppe?

Menschen die sich für Fitness und gesunde Ernährung interessieren.

Wie kannst du der Zielgruppe Mehrwert bieten?

Durch die Arbeit als Trainer habe ich viel persönliche Erfahrung gesammelt. Außerdem halte ich mich immer über die neuesten Trends und Erkentnisse der Fitnesswelt auf dem laufenden. Dadurch kann ich der Zielgruppe nicht nur die richtigen Informationen präsentieren sondern diese Aufgrund meiner Erfahrung auch hinterfragen.

Wer bist du, was machst du und warum sollte ich dir zuhören (in einem Satz)?

Ich bin ein Fitness Enthusiast der immer auf dem neuesten Stand ist und dir hilft gesünder und fitter zu werden.

Mit welchen Channels möchtest du deine Geschichte erzählen?

Ich möchte einen Blog als zentrale Anlaufstelle für Interessenten haben. Als Social Media Plattformen nutzte ich Instagram aufgrund der großen Fitness Comunity dort und Snapchat um meinen existierenden Fans einen Einblick in mein Leben zu geben.

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Deine Antworten auf diese Fragen bilden den Grundstein für deine Personal Brand. Nur wenn du dir darüber klar wirst was du kannst und wer deine Zielgruppe ist, wird deine Personal Brand erfolgreich sein.

Nun geht es darum auf den gewählten Kanälen Inhalte zu erstellen die für deine Zielgruppe nützlich oder unterhaltsam sind. Dazu mehr bei Tipp 2: Content Marketing.

Falls du mehr über Personal Branding erfahren willst kann ich den Guide von Neil Patel und Aaron Agius sehr empfehlen. In mehreren Kapiteln wird hier jeder mögliche Aspekt des Personal Brandings abgedeckt.

 

Tipp 2: Content Marketing

 

Nachdem du dir über deine Interessen und deine Zielgruppe bewusst geworden bist ist es nun Zeit nützliche Inhalte für diese Zielgruppe zu erstellen.

Nun musst du dich entschieden was für ein Medium und Kanal du nutzen möchtest. Schreibst du liebend gern Texte? Oder nimmst du lieber Videos auf und schneidest diese anschließend?

Je nach Vorliebe sollte im Anschluss der richtige Kanal für das Medium gefunden werden. Machst du gerne Videos? Dann ist Youtube die beste Wahl. Schreibst du lieber Texte? Dann solltest du neben deinem eigenen Blog auch Gastbeiträge in anderen Blogs schreiben und Artikel auf Plattformen wie LinkedIn oder Medium veröffentlichen. Bist du ein leidenschaftlicher Fotograf? Dann nutze eine Kombination aus Instagam und eigenem Blog um deinen Instagram Followern die Möglichkeit zu bieten mehr über dich zu erfahren.

Wenn du deine Inhalte in welcher Form auch immer erstellst gibt es eigentlich nur eine Regel die es zu beachten gilt:

Liefere deinem Besucher Mehrwert!

Den größten Fehler den Personen aber auch Unternehmen beim Bloggen oder auf Social Media begehen ist, dass sie Inhalte produzieren die ihnen nützen und nicht dem Besucher. Besucht einfach mal die Facebook Seite von ein paar Unternehmen. Ihr werdet feststellen, dass die meisten nur Inhalte veröffentlichen in denen es um die eigenen Firma geht.

Generell sollte auf die Art von Inhalten eine Art Paretto Prinzip angewandt werden. Das heißt, dass 80% der Inhalte Mehrwert für den Kunden bieten sollten und nur 20% die eigenen Produkte oder Marke bewerben sollten (hier mehr).

Auf Bewerber bezogen die nicht direkt etwas verkaufen bedeutet dies, dass nur in 20% der Inhalte die eigenen Qualitäten als Kanditat explizit herausgestellt werden sollten. Die restlichen Inhalte dienen indirekt natürlich auch dem Zweck sich als informierter Kanditat zu positionieren, jedoch ist hier der Fokus klar auf dem Mehrwert für den Besucher. Für mehr Informationen über Content Marketing ist hir eine Liste der 41 besten, deutschsprachigen Content Marketing Blogs.

 Tipp 3: Kurse und Qualifikationen

 

Es gab noch nie eine Zeit in der das erlernen von neuen Fähigkeiten so einfach und kostengünstig war wie heute.

Erinnerst du dich an die 80% Mehrwert von denen ich gerade gesprochen habe? Das ist mit ein Grund warum so viele Kurse kostenlos oder für sehr wenig Geld zu haben sind. Durch den Druck hochqualitative Inhalte zu liefern ist die Konkurrenz zwischen den Inhalten groß. Um eine Email Adresse zu gewinnen, ist es heutzutage zum Beispiel üblich ein „Freeby“ in Form eines Guides/Whitepaper/Webinars als Anreiz für den Newsletter Sign-Up zu bieten.

Ein gutes Beispiel für dieses Phänomen ist Hubspot. Hier wird noch viel mehr kostenlos geboten als nur ein Guide.Insgesamt bietet Hubspot 3 kostenlose Kurse mit anschließender Zertifizierung an und betreibt einen Blog. Als diese Inhalte werden dem Besucher umsonst angeboten. Natürlich hofft Hubspot darauf, dass ein Teil der Besucher in Zukunft zu einem Käufer ihrer Software Lösungen oder kostenpflichtigen Bildungsangebote wird. Hauptsächlich geht es jedoch darum Mehrwert zu bieten und sich damit eine Marke und Autorität aufzubauen.

Auch Google bietet seinen Nutzern mit „Digital Workshop“ ein hervorrangendes, kostenlosen Bildungsangebot. Selbst Trainings vor Ort durch Experten aus der Region werden hier kostenlos angeboten.

Zuletzt gibt es auch ein Anzahl an Kursen die zwar etwas Geld kosten aber denoch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben. Zum Beispiel hast du als Premiummitglied von LinkedIn  Zugang zu einer Vielzahl an Kursen und Qualifizierungsmöglichkeiten von Lynda.com. Falls die Vorteile eines LinkedIn Premiumaccounts also generell für dich attraktiv sind ist dies ein toller Bonus.

Auch Udemy.com ist ein großer Marktplatz für Bildungsprodukte. Allerdings kann hier jeder einen Kurs erstellen daher solltest du dir die Bewertungen der Kurse und die Qualifikation des Autors genau ansehen. Dafür gibt es hier sehr zielorientierte, spezifische Kurse die perfekt sind um ein bestimmtes Problem zu lösen. Der Kurs „Logo Design Masterclass: Learn Logo Design & Illustrator“zum Beispiel ist kein allgemeiner Illustrator Kurs. Er ist spezifisch auf Leute zugeschnitten die Logos Designen wollen und die kein Interesse für die anderen Funktionen von Illustrator haben. Es lohnt sich bei Udemy nach Coupons zu suchen, da es Kurse häufig stark reduziert gibt.

Deiner Online Marketing Karriere helfen besonders Kurse bei dennen du eine Zertifizierung bekommst. Aber auch andere Kurse solltest du auf jeden Fall in deinem Lebenslauf erwähnen.

 

Tipp 4: Relevante Tools beherschen

Firmen wollen einen Kanditaten den sie sofort einsetzten können. Daher ist es wichtig relevante Tools zu beherschen um die Einarbeitungszeit zu minimieren.

Es gibt eine Vielzahl von Tools für die verschiedenen Bereiche des Online Marketings hier sind ein paar der wichtigsten Tools:

SEO

  • Smart Sistrix: Kostenlose Version der ausgezeichneten Sistrix Toolbox.
  • Google Search Console: Wer sollte besser wissen wie Google deine Seite wahrnimmt als Google selber?
  • SEOlytics Starter: Kostenlose Version eines der besten SEO Tools.
  • Screaming Frog: Eines der besten Spider/Crawler Tools und dazu kostenlos.
  • Onpage.org: Eines der besten Tools zur Onpage Optimierung auf dem Markt. Mit der Free Version können viele Funktionen getestet werden.

Bei vielen der kostenpflichtigen SEO Tools ist es möglich für 14-30 Tage eine Testversion der Tools zu nutzten. Dies ist eine großartige Möglichkeit fast den gesamten Funktionsumfang dieser Tools zu nutzten und sich noch stärker von der Konkurrenz abzuheben.

In Kürze werde ich eine Sektion in die Online Marketing Schatzkiste hinzufügen in der noch weitere kostenlose und kostenpflichtige Online Marketing Tools vorgestellt werden.

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